Verspannung- Entspannung ein großes Thema in unserer heutigen Gesellschaft.

Und da heute (8. August) der Weltkatzentag ist, wie ich gerade gelesen habe, dachte ich, es wäre Anlaß genug, mal ein paar Worte zu diesem Thema zu schreiben.
Aber was sucht der Weltkatzentag denn nun hier- auf einer Seite für Naturheilkunde und Schmerztherapie- fragen Sie sich?

Nun, was machen Menschen gegen ihre alltägliche Anspannung? Viele machen Sport, gehen laufen, zum Fitness oder Ähnliches, um „runter zu kommen“, manch einer braucht einen Spaziergang, Qi Gong oder Yoga, der nächste ein Bier und wieder ein anderer läßt sich auf die Couch fallen und sich vom TV zuschwallen. Was davon gesund oder nicht ist, sei mal dahingestellt. Jedenfalls möchte ich heute darauf hinweisen, dass Tiere auch eine Entspannung bewirken können.

verspannung, katze kuschelnMenschen, die Katzen mögen, die vielleicht sogar welche zu Hause haben, mit Ihnen groß geworden sind oder sich beim Besuch eines Bekannten an dessen Haustier erfreuen, die werden wahrscheinlich gleich nachvollziehen können, was ich aussagen möchte. Die Katze ist wohl eines der genügsamsten Haustiere (um nicht „faul“ zu sagen) – sie liegt rum, reckt und streckt sich, frißt, schläft oder döst ruhig vor sich hin, will gestreichelt werden und geht auf leisen Pfoten durch Haus und Garten oder streift an Frauchen’s Bein…. alles ruhige, harmonische Verhaltensweisen, die im Gegensatz zum lauten Stadtgetöse, hektischem Büroalltag, Termindruck und ähnlichem Stress stehen.

Es wurde herausgefunden, das Katzen dem gestressten Großstädter sehr gut tun und die Tiere zur Entspannung beitragen. Es gibt sogar mittlerweile Katzen-Cafes in Berlin und Köln. Nun auch endlich der erste Katzen-Tempel in Hamburg. Hier kann man bei veganer Kost gemütlich die Katze auf dem Kratzbaum gegenüber beobachten oder sie kommt sogar zu einem auf den Schoß, wenn man Glück hat. Das Kraulen des weichen Fells, das Schnurren im Ohr- wer läßt da nicht „innerlich los“? Das Muskelgewebe entspannt reflektorisch, der Atem wird gleichmäßig und ruhig, die körperliche und seelische Anspannung fällt ab.

Natürlich gibt es die Katzenhaarallergiker oder Menschen, die Tiere/Katzen nicht mögen. Diesen ist dann von solchen Aktionen eher abzuraten. Die Anspannung steigert sich wohl leider schon bei der Vorstellung. Aber so sind wir alle Individuen und was für den einen passt und stimmig ist, muss für den anderen noch lange nicht gut sein. Hunde können natürlich genauso beruhigend wirken- auch wenn das Schnurren fehlt. Genauso gibt es „Psycho-“ Katzen und Hunde, die eher durch ihr Verhalten oder Gebelle für noch mehr Anspannung sorgen.

Verspannung – Möglichkeiten entgegenzuwirken

Verspannung Entspannung

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Es kommt eben nicht darauf an, ob man Mensch, Katze oder Hund vor sich hat, sondern auf den Charakter eines Lebewesens- ob das Gegenüber ausgleichend auf uns wirkt – oder eben nicht.
Schmerzen, körperlich und seelisch, An- und Verspannungen können also auf verschiedenste Weise behandelt werden. Natürlich ist bei einem Unfall die OP angebrachter, bei stoffwechselbedingten Schmerzen wie bei der Gicht, sollte eine Ernährungsumstellung an erster Stelle stehen. Auch eine Entsäuerung oder eine Kontrolle des Mikronährstoffhaushaltes ist bei chronischer Verspannung oftmals angezeigt. Bewegung ist natürlich eh „das A und O“ bei Beschwerden des Bewegungsapparates.
Selbstverständlich möchte ich an dieser Stelle auch an die körperlichen Therapiemöglichkeiten wie Akupunktur, Schröpfen und Gua Sha hinweisen, die wunderbare, schnelle Ergebnisse bei Nackenverspannungen, Rücken- und Kopfschmerzen bieten können.

Aber danach mit der Katze auf dem Bauch auf der heimischen Couch einschlafen, ist doch auch eine schöne Vorstellung, oder?
In diesem Sinne wünsche ich allseits einen entspannten Tag! :-)