Endlich Sommer! Wir genießen die warmen Sonnenstrahlen, freuen uns auf die langen Tage an der frischen Luft, den bevorstehenden Urlaub, das grillen mit Freunden an einem lauen Sommerbend, das Meer…

Aber was, wenn es an diesen schöne Tagen einem gesundheitlich doch mal nicht so gut geht, wenn gar das Klima schuld ist? Hier ein paar (naturheilkundliche) Tipps rund um die Urlaubs- und Sommergesundheit, damit Sie die Saison unbeschwert geniessen können.

sonnenbrandBei der Wärme ist wohl das Trinken mit das Wichtigste- allerdings ist Flüssigkeit nicht gleich Flüssigkeit! Im Grunde sind nur stilles Wasser oder ungesüßter Kräutertee wirklich ein „Getränk“. Alles andere zählt eigentlich eher- fernab von seiner flüssigen Konsistenz- als Lebens- beziehungsweise Genussmittel. Wer noch genauer über das Thema Wasser informiert sein will und mal richtig über dieses Element staunen will, dem empfehle ich diese interessante Dokumentation.

Wer zuviel Sonne abbekommen hat und die Haut sich mit einem Sonnenbrand rächt, dem sei die Aloe Vera ans Herz gelegt. Diese -bei uns- Zimmerpflanze, kann zur Kühlung der Haut und zur Feuchtigskeitsspende gute Dienste leisten. Die Wüstenlilie ist ein erfolgreicher Ersthelfer. Dazu eindach das dickblättrige Blatt aufschneiden und es auf die betroffenen Hautstellen legen und diese sanft einstreichen. Es gibt für unterwegs auch Fertigpräparate in der Apotheke, die Aloe Gel beinhalten.

Homöopathie

  • Gegen Übelkeit und Erbrechen und bei sonstigen Magen-Darm-Verstimmungen im Urlaub – meist durch Nahrungsumstellung oder bakterielle Verunreiniguung durch Hitze verursacht- sollte immer Okoubaka und Nux vomica in Form von homöopathischen Globuli im Gepäck dabei sein. Die Verwendung von Okoubaka (Sandelholzgewächs) hat sich bei Lebensmittelunverträglichkeiten und Ernährungsumstellungen auf Fernreisen bewährt und wird hier als Verdauungshilfe und auch vorbeugend gegen Durchfallerkrankungen eingesetzt. Ähnliches gilt für Nux vomica, die Brechnuss, die keineswegs zu Erbrechen führt, sondern ebenfalls bei Verdauungsbeschwerden eingenommen wird.
  • Arnika ist natürlich der Ersthelfer bei sämtlichen Formen von Verletzungen und kleineren Unfällen – eine gute Kombination findet sich auch in Traumeel Tabletten.
  • Apis mellifica hilft bei Beschwerden, die ein Bienenstich hervorruft, vor allem bei hellen Rötungen, Schwellungen und brennenden Schmerzen. Ebenso erfolgreiche Anwendung findet es bei manchen Allergien.
  • Ledum gilt als wirksam bei sämtlichen Schnitt-, Schürf- und Stichverletzungen sowie Insektenstichen und Tierbissen.

spitzwegerich breitwegerichWie in einem anderen Blog von mir schon ausführlich beschrieben, hilft der „Helfer am Wegesrand“, der Wegerich, bei wundgelaufenen Fußsohlen, Blasen, Insektenstichen auf pflanzlicher Basis.

ingwer grippalen infektBei Reiseübelkeit können winzige Dauernadeln im Ohr helfen. Ausserdem hat es sich bewährt circa eine Stunde vor reiseantritt (Schiffahrt, Flugzeug) eine Ingwer Kapsel zu sich zu nehmen. Diese harmonisieren den Magenbereich und dämpfen Übelkeit. Ingwerbonbons zum lutschen sind auch empfehlenswert, gerade für Kinder.

Beim Grillen bitte darauf achten, dass die Grillsachen nicht anbrennen- das angerußte enthält sonst kazerogene (krebserregende) Stoffe. Scharfe Würze (Senf!) wirkt dem widerum wenigstens entgegen. Aber der Wildkräutersalat dazu ist sowieso das Leckerste, oder ?! ;-)

Bei individuellen Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen kontaktieren Sie mich gerne.

In diesem Sinne – auf das der Sommer beschwerdefrei zu Ende geht!

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